Klimaverträglicher heizen mit Öl – funktioniert das?

Klimaverträglicher heizen

Immer mehr Menschen achten auf ein nachhaltiges Heizverhalten. Ölheizungsbesitzer konnten durch Modernisierungsmaßnahmen und sparsames Heizen bereits in der Vergangenheit die Heizperiode umweltverträglicher gestalten. Klimaneutrales Heizöl, das CO2-Emissionen kompensiert, geht einen Schritt weiter.

Heizungstechnik - eine Frage der Infrastruktur und Bezahlbarkeit

Obwohl Deutschland ein vergleichsweise kleines Land mit guter Infrastruktur ist, gibt es noch Regionen, in denen die Wärmeversorgung nicht leitungsgebunden erfolgt. Gas- oder Fernwärmeanschlüsse sind dort nicht vorhanden. Im Klimapaket der Bundesregierung wurde genau diese Tatsache berücksichtigt. So sind Ölheizungen ab Mitte der 20er Jahre nicht etwa verboten, wie es vielfach medial kommuniziert wurde. Im Gegenteil: Viele Ölheizungsbesitzer sind sehr zufrieden und möchten weiter auf die bewährte Technik und ihre Unabhängigkeit setzen. Rund 20 Millionen Menschen heizen in Deutschland mit Öl. Hocheffiziente Brennwertgeräte schrauben den Ölverbrauch deutlich herunter. Künftig können auch solche Heizungen weiter im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen eingebaut werden, wenn sie erneuerbare Energien einbeziehen. So kann man beispielsweise Photovoltaik oder Solarthermie in das Heizsystem integrieren und selbst in ländlichen Regionen zu bezahlbaren Preisen den Einstieg in die Energiewende schaffen. Genau dort bedarf es oft alternativer Lösungen, die die gesamte Bandbreite der zur Verfügung stehenden Technik ausnutzen. Nur so können ökonomisch und ökologisch sinnvolle Entscheidungen getroffen werden.

CO2-Emissionen sofort kompensieren – mit klimaneutralem Heizöl

Modernisierungsmaßnahmen erledigt man nicht von heute auf morgen. Vor dem Tausch des Heizungssystems erhalten Gebäude in der Regel eine bessere Dämmung. Erst dann stellt sich die Frage, welche Heizungstechnik künftig zum Einsatz kommt. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass Ölheizungsbesitzer den Plan, umweltverträglicher zu heizen, auf die lange Bank schieben müssen. Seit mehr als zwei Jahren bietet TOTAL das Premium-Heizöl thermoplus klimaneutral an. Neben den üblichen exzellenten Produkteigenschaften des Heizöls ist vor allem eines besonders: ein individueller Klimaschutzbeitrag, der in Form eines überschaubaren Aufpreises direkt in Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt fließt. Schon in der Vergangenheit berichteten wir über die Umwandlung eines Kohlekraftwerks in ein Biomassekraftwerk im indischen Raipur. Jüngst ist im indischen Maharashtra auch ein Windpark hinzugekommen. Zudem berichteten wir über den nachhaltigen Paranussanbau in Peru, der durch die Klimaschutzbeiträge mitfinanziert wird und den Amazonas Regenwald vor der Abholzung schützt. Über ihren individuellen Beitrag zum Klimaschutzprojekt erhalten alle Kunden ein Zertifikat, das den genauen Betrag der ausgeglichenen CO2-Emissionen ausweist.

Ölheizungen auch in Zukunft? Die Heizung bleibt, der Brennstoff ändert sich.

Beim Heizen entstehen derzeit noch unvermeidbare CO2-Emissionen. Um bis 2050 das Ziel der CO2-Neutralität zu erreichen, dem sich auch TOTAL verpflichtet hat, müssen diese Emissionen übergangsweise ausgeglichen – und langfristig vermieden werden. Thermoplus klimaneutral bietet Ölheizungsbesitzern also die Möglichkeit, die ersten wichtigen Schritte in Richtung CO2-Neutralität zu gehen.

Christian Halper ist Diplom-Ingenieur und leitet am Institut für Wärme und Mobilität diverse Modellversuche mit CO2-reduzierten flüssigen Brennstoffen und Öl-Hybridsystemen. Er ist sich sicher: flüssige Energieträger sind bewährte Energiespeicher, die uns auch in Zukunft erhalten bleiben. Ölheizungen können auch künftig betrieben werden, denn die Technologie zur Wärmeerzeugung ist bereits entwickelt. Was sich ändert, ist der Brennstoff. Dieser wird durch spezielle Verfahren und mit Hilfe von erneuerbarem Strom dann CO2-neutral hergestellt. So könnte auch Heizöl künftig zu immer geringeren Anteilen aus fossilen Quellen stammen. Der große Vorteil ist, dass die Umstellung Schritt für Schritt erfolgt und somit für Eigenheimbesitzer auch finanziell planbar ist. Nach und nach können so die Sanierungsschritte erfolgen, die notwendig sind, um den Gebäudestandard von 2050 zu erreichen. Dazu gehören die Steigerung der Effizienz durch moderne Gerätetechnik und verbesserte Dämmung, aber auch die Einbindung erneuerbarer Energien – bis hin zur Nutzung von treibhausgasreduzierten Brennstoffen, sobald diese zu bezahlbaren Preisen verfügbar sind.

Felix Schmidt – Autor

Der Ölmarkt und der Euro-Dollar-Kurs bestimmen Ihren Heizölpreis. Die Märkte bieten täglich Überraschungen. Wir liefern Ihnen die Hintergrundinformationen.

kontakt-heizoelnews@total.de

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