Heizöl-News: Ölpreise starten unter Omikron-Einfluss deutlicher günstiger in die neue Woche

20. Dezember 2021, Ricarda Altrichter

Heizölpreis fallend - 20-12-21

Die Woche vor Weihnachten beginnt unter den gleichen Vorzeichen wie in den letzten Tagen: Die Ausbreitung der Omikron-Variante bereitet dem Markt Sorgen, Händler halten sich mit Investitionen zurück. Aktien fallen, die Ölpreise ebenso. Der Heizölpreis ist heute vorerst gesunken.


Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 85,63 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 85,63 Cent pro Liter Heizöl. Am Freitag lag der Heizölpreis bei 87,26 Cent pro Liter Heizöl.

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick 

  • Russland will 2022 weniger Öl liefern
  • Atomgespräche erneut unterbrochen
  • Brent bei 71,07 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 619,50 US-Dollar
  • Euro bei 1,1249 US-Dollar

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

Erste Notenbanken reagieren mit Zinsanhebung auf hohe Inflation

Starke Öl-Nachfrage in den USA

Neue Omikron-Variante beeinflusst weiter den Ölmarkt

Monatsberichte IEA und EIA: Aussicht auf Überversorgung

Asiatische Ölnachfrage unsicher

Schlechte Stimmung an den Märkten, gute Nachrichten für den Heizölpreis

Nachdem Heizölkäufer in den vergangenen Wochen und Monaten kaum anderes als steigende Heizölpreise akzeptieren mussten, kündigt sich zum Jahreswechsel eine immer deutlichere Trendwende an. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Omikron breitet sich rasend schnell auf der Welt aus, die ansteckende Virusvariante zwingt zu restriktiven Maßnahmen und senkt damit die Nachfrage nach Benzin, Gas und Energie. Gleichzeitig gehen die Händler vor Weihnachten stets in eine Warteposition – oder verabschieden sich gleich in den Jahresendurlaub. Auch die Zinsanhebungen einiger Zentralbanken als Antwort auf die Inflation zwingen erst einmal zur Analyse.

Die kleine Talfahrt der Preise zum Wochenstart konnte weder von der Nachricht aufgehalten werden, dass Russland 2022 wohl weniger Öl exportieren will, obwohl seine Produktion steigen soll. Dieser Schritt soll offiziell zur Deckung des Eigenbedarfs an Energie erfolgen, nicht wenige Beobachter stellen jedoch einen Zusammenhang zum Ukraine-Konflikt her.

Genauso wenig reagierten die Preise auf eine erneute Unterbrechung der Iran-US-Atomgespräche in Wien. Unterhändler sagten, man komme gut voran, müsse sich aber erst einmal intern sortieren und das weitere Vorgehen planen. Wann neue Gespräche anstehen, ist zunächst unklar.

Es ist davon auszugehen, dass sie die generelle Tendenz an den Märkten in den kommenden Tagen kaum verändern wird. Das Handelsgeschehen sinkt, die Marktteilnehmer üben sich in Zurückhaltung. Allerdings greift dann eine mathematische Tatsache: Wenn weniger Händler agieren, haben ihre Entscheidungen große Auswirkungen auf die Preise. Sollte es also kurzfristige Impulse für steigende Ölpreise geben, könnte Heizöl teuer werden. Das gleiche Phänomen gilt natürlich auch, falls es Gründe für sinkende Preise gibt.

Aktuell können Sie Heizöl zu einem vergleichsweise günstigen Preis kaufen und damit möglicherweise zum niedrigsten Stand der kommenden Tage heizen. Besonders wichtig ist dabei, dass Sie im Dezember 2021 noch vom alten CO2-Preis profitieren. Ab Januar 2022 wird die Abgabe für CO2-Emissionen steigen und Heizöl auch abseits aller Entwicklungen am Markt teurer machen.

Öpreise an der Warenterminbörse

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 72,87 US-Dollar. Der Vergleichswert von Freitag betrug 74,52 US-Dollar, der Schlusspreis wurde bei 73,52 Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 635,75 US-Dollar. Der Vergleichswert am Freitag lag bei 647,00 US-Dollar, der Schlusspreis bei 641,50 US-Dollar.

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

 

Heizölpreisentwicklung vom 20.12.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt?

Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

 

 

 

Ricarda Altrichter - Autorin

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