Heizöl-News: Zinsen, US-Bestände und Unsicherheit lassen Ölpreise fallen

19. Januar 2023,

Heizölpreis gesunken 19.01.2023

Nach einem eigentlich gut gelaunten Tag an den Börsen sind die Ölpreise heute Morgen gefallen. Wichtigster Anschub sind erneut Aufbauten bei den US-Ölvorräten laut API. Währungsunsicherheiten kommen hinzu. Die preissenkende Stimmung scheint zurück, der Heizölpreis ist heute gefallen.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 117,66 Euro / 100L                                                                                                                                             

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 117,66 Cent pro Liter Heizöl. Am Mittwoch lag der Heizölpreis bei 117,96 Cent pro Liter Heizöl.


 

 

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick 

  • IEA-Monatsreport: China und Russland weiter im Fokus, mehr Öl und Nachfrage 2023
  • API: Erneut massiver Anstieg von US-Rohölbeständen
  • US- und Euronotenbanker balancieren zwischen Inflation und Zinsschritten
  • Brent bei 83,94 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 920,50 US-Dollar
  • Euro bei 1,0796 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Höheres Reiseaufkommen zum chinesischen Neujahresfest

Inflation in den USA lässt nach – Chinas Nachfrage nimmt zu
 

Milder Winter spart Energie

Rezession 2023 erwartet

 

Nach Anstiegen drehen Ölpreise wieder ab – Unsicherheit an den Märkten weiter deutlich

Zunächst sah es gestern so aus, als gäbe es heute Morgen kräftige Anstiege der Ölpreise zu vermelden. Doch die Stimmung hat sich gedreht. Die API-Daten zu den Ölbeständen waren ein handfester Grund dafür. Laut der Selbstangaben des US-Ölunternehmensverbands sind die Bestände in den Lagern erneut deutlich gestiegen. Auch wenn es vom API keine Erklärungen dafür gibt, kann man erneut von einer verhaltenen Raffinerietätigkeit und eventuellen Ungleichgewichten bei Im- und Export ausgehen. Auch die Nachfrage dürfte eine Rolle spielen. Genaueres dazu wird heute Nachmittag das offizielle Zahlenwerk des Department of Energy zu sagen haben.

Um die Inflation weiter in den Griff zu bekommen, haben sowohl europäische als auch US-Notenbanker weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt. Derzeit scheinen die USA hier die Nase vorn zu haben, Europa hinkt aufgrund der unmittelbareren Inflationseinflüsse etwas hinterher. Der Eurokurs hatte dies abgebildet und kam von seinen Hochs erst deutlich zurück, um dann wieder etwas an Boden zu gewinnen.

Der Monatsbericht der International Energy Agency (IEA) geht davon aus, dass 2023 sowohl von etwas mehr Nachfrage als auch von mehr Öl geprägt sein könnte. Als größte Unsicherheitsfaktoren identifizierte das Gremium weiterhin China und Russland – China ist aus Nachfragesicht fraglich, während Russlands weiteres Vorgehen im Krieg und die nächsten Stufen des europäischen Embargos in ihren Auswirkungen kaum vorherzusagen sind.

Letztendlich bildet der Tagesstart nur einmal mehr all die Unsicherheiten ab, die den Markt seit Monaten fest im Griff haben. Zunächst ergibt sich daraus ein freundliches Preisbild, dass Heizölkäufer für sich nutzen können.

Bleiben Sie über unsere Heizöl-News über alle Einflüsse auf die aktuellen Preise für Heizöl und Rohöl informiert und legen Sie über unsere Heizölpreis-Seite mit regional gültigen Preisen den besten Zeitpunkt zum Heizölkauf fest.   
 

Soll ich jetzt Heizöl kaufen oder noch warten? Steigen oder fallen die Heizölpreise wieder?

Die Ölpreise sind weiterhin sehr volatil und der Markt richtet sich täglich neu aus bzw. bewertet die Einflussfaktoren neu. Somit ist es schwer eine Heizölpreis-Tendenz hervorzusagen.

Die aktuell noch recht milden Temperaturen reduzieren den Wärmebedarf und wirken sich somit auch auf die Nachfrage auf Energie-Produkte wie z.B. Heizöl oder Gas aus. Jedoch wird es wieder kälter und Sie als Verbraucher müssen wieder verstärkt heizen.

Deshalb ist unsere Empfehlung: Beobachten Sie die Preisentwicklung genau und bestellen Sie Ihr Heizöl, wenn es günstig erscheint. Sicherlich wird auch noch ein Wintereinbruch kommen, wo Sie wieder vermehrt heizen müssen. 
 


 

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Unsere Tipps:

1. Mit unserem Premiumheizöl thermoplus CO2 kompensiert nutzen Sie die Vorteile des Premiumheizöls und kompensieren zudem die CO2-Emissionen, die bei der Verbrennung entstehen. 

2. Für eine kleine Entlastung angesichts hoher Heizölpreise sorgen Sie bei Ihrer Heizölbestellung mit einem heiz&SPAR+ Vertrag. Profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen und einer monatlichen Zahlungsweise.
 

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Heizölpreisentwicklung vom 19.01.2023 // Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt?

Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

 

Kilian Can Damerow – Autor

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