Heizöl-News: Weniger Reservekapazität Saudi-Arabiens und der VAE

28. Juni 2022, Jan Wendel

Heizölpreis gesunken 28.06.2022

Die Teilnehmer des G7-Gipfels schienen sich beim Thema Preisobergrenze für russische Öllieferungen einig zu sein, konkrete Entscheidungen wurden diesbezüglich jedoch nicht getroffen.
Die Ölgiganten Saudi-Arabien und die Vereinigte Arabische Emirate haben weniger Reservekapazitäten als angenommen.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 149,52 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Mittel rund 149,52 Cent pro Liter Heizöl. Gestern lag der durchschnittliche Heizölpreis bei 150,92 Cent pro Liter Heizöl. Der Heizölpreis ist heute gesunken. 
 

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick

  • Brent bei 116,80 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 1274,75 US-Dollar  / West Texas Intermediate (WTI) bei 111,15 US-Dollar
  • Euro bei 1,0598 US-Dollar

 

 OPEC-Schwergewichte stoßen bei Reservekapazitäten an ihre Grenzen
 Gas-Lieferungen aus Russland nach Deutschland, Frankreich und Italien gedrosselt
 Chinas Produktexporte stark gesunken

 

 G7-Gipfel - Teilnehmende Staaten beraten über mögliche Ölpreis-Obergrenze 
 Sorge vor Rezession - Zinsanhebungen mehrerer Notenbanken  
 positive Zeichen für die Wiederaufnahme der Gespräche zum Atomabkommen


Wenig Reservekapazitäten Saudi-Arabiens und der VAE

Inmitten der Debatte um eine mögliche Preisobergrenze für russische Öllieferungen schienen sich die Teilnehmer des gestrigen G7-Gipfels einig zu sein, konkrete Entscheidungen wurden diesbezüglich jedoch noch nicht getroffen. Zuständige Minister der G7-Staaten sollten zunächst mit ihren Partnerländern und Unternehmen „intensiv“ diskutieren, wie solche Preisobergrenzen umgesetzt werden können.

Kurz vor dem nächsten OPEC+-Treffen am Donnerstag gibt es nun schlechte Nachrichten für die Reservekapazitäten der OPEC-Giganten Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Lagerkapazitäten der beiden Länder seien nicht mehr so ​​umfangreich, wie einige Experten, darunter auch die der IEA, erwartet hätten. Sollte dies der Fall sein, wird es schwierig sein, weitere mögliche Produktionsausfälle aufgrund reduzierter Lieferungen aus Russland und einer erwarteten Nachfragesteigerung aufzufangen.

In Libyen könnte das staatliche Ölunternehmen NOC den Status für Ausnahmeregelungen aufgrund höherer Gewalt, Force Majeure, bis Mitte dieser Woche ausrufen. Grund dafür sind die immer wieder aufkommenden Blockaden in den Häfen im Golf von Sirte. 
In Ecuador nehmen die Anti-Regierungs-Proteste weiterhin zu, was zu einem Produktionsstopp führen kann. 
 

Soll ich jetzt Heizöl kaufen oder noch warten?

Das preisliche Niveau für Heizöl ist aufgrund der geopolitischen Ereignisse und der hohen Nachfrage recht hoch. Dennoch ist eine Entspannung der Lage vorerst voraussichtlich nicht abzusehen. Hinzu kommt der Beginn der Heizsaison im Herbst, was die Nachfrage ebenfalls ansteigen lassen kann. Diese Faktoren gepaart mit Kapazitäts- und Produktionsengpässen begründen den Kauf von Heizöl trotz des recht hohen Niveaus. 

 


 

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Ölpreise an der Warenterminbörse

 

Heizölpreisentwicklung vom 28.06.2022 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreis-Seite.
 

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Jan Wendel – Autor

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