Heizöl-News: Geringe Gas-Lieferung aus Russland und weniger Öl aus Libyen

21. Dezember 2021, Ricarda Altrichter

Die Ölpreise und der Heizölpreis sind heute wieder gefallen. 21.12.21

Die kurze Handelswoche startete mit einem gesunkenen Heizölpreis und wird als volatil eingeschätzt. Omikron beeinflusst den Ölmarkt deutlich. Die OPEC+ konnte die geplanten Produktionsmengen für November nicht einhalten. Der Heizölpreis ist heute wieder gesunken.

 

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

 

  • Heizölpreis bei 84,55 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 84,55 Cent pro Liter Heizöl. Gestern, am Montag lag der Heizölpreis bei 85,63 Cent pro Liter.
 

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Russland nutzt nur 4% der Gas-Lieferkapazitäten  
  • Omikron-Variante breitet sich rasant aus
  • Brent bei 72,87 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 635,75 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1256 US-Dollar
     

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 Gaspreise auf dem höchsten Stand - gedrosselte Gaslieferung aus Russland 

 Verbreitung von Omikron löst Lockdowns und stärkere Einreisebeschränkungen aus 
 Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA über Weihnachten pausiert

 

Corona-Variante Omikron sorgt für Lockdowns und Reisebeschränkungen in Europa 

Nachdem in der vergangenen Woche die Ölpreise und der Heizölpreis langsam gesunken sind, wirkt auch heute die neue Corona-Variante Omikron auf den Ölmarkt. Diese Virusvariante breitet sich rasant aus. In den USA sind ca. 73 Prozent der Neuinfektionen auf die neue Omikron-Variante zurückzuführen. Erste Länder haben bereits Lockdown verhängt bzw. sprechen davon und die Einreisebeschränkungen wurden deutlich verstärkt. Deutschland hat z.B. die Einreise aus Großbritannien gestoppt. Inwiefern die Maßnahmen sich deutlich auf die Öl-Nachfrage auswirken, werden wir noch beobachten.

Die OPEC+, die im vergangenen Jahr in 2020 starke Produktionskürzungen begonnen hatte und diese und monatlich wieder lockert beobachtet den Ölmarkt weiter. Die monatlichen Anhebungen der Produktionsmengen durch die OPEC+ wurden jedoch auch im November wie in einigen Monaten davor schon nicht erreicht. Es sind immer wieder andere Faktoren, weshalb die geplanten Anhebungen nicht erreicht werden. Aktuell meldete Libyen beispielsweise Force Majeur für seine Ölexporte, nach dem die Petroleum Facility Guards das Ventil einer Pipeline geschlossen hatten. 

Die extrem hohen Preise für Gas hatten sich zwischenzeitlich etwas entspannt, jedoch drosselt Russland aktuell die Gasexporte nach Europa. Anfang Dezember bis zur Mitte des Monats wurden noch 35 Prozent der Kapazitäten der Jamal Pipeline, die durch Polen führt genutzt. Im Moment liegen wir bei 4 Prozent der Auslastung. Gestern ist der Preis für Gas auf den höchsten Stand bisher gestiegen. Die Pipeline durch die Urkaine wird im Moment gar nicht genutzt. 

Zusätzlich zur Kürzung der Gasexporte kommt noch die Abschaltung zweier Atomkraftwerke in Frankreich. Dieser Energie-Bedarf muss nun zusätzlich gedeckt werden. Einige Kraftwerke können von Gas auf Öl umstellen, um die Energie zum Heizen und für Strom zu produzieren, da jedoch die Gasbestände gering sind, besteht bei einigen Marktteilnehmern die Sorge, dass es bei einem kalten Winter zu Stromausfällen kommen könnte. Die Preise für Benzin und Diesel sind weiter hoch.

Denken Sie daran sich für den Winter und die kalte Winterzeit und Heizen zu rüsten. Bestellen Sie noch heute Heizöl und profitieren Sie von den gesunkenen Heizölpreisen. Ab Januar wird der CO2-Preis steigen, da die Abgabe für die CO2-Emissionen erhöht wird.
 

Wir halten Sie zu den Einflussfaktoren und den Auswirkungen auf den Ölmarkt auf dem Laufenden und informieren Sie morgen wieder in unserer HeizölNews.

Über die Heizölpreisseite können Sie Ihre Preise abrufen sich den besten Zeitpunkt zum Heizölkauf selbst festlegen.
 


 

 

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Heizölpreisentwicklung vom 21.12.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

 

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt?

Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.