Heizöl News: US-Infektionsrate unter Vortagsniveau

22. Juli 2020, Ricarda Altrichter

heizoel-news-us-infektionsrate-geringer-220720

Das API meldet deutliche Ölaufbauten und die US-Coronainfektionsrate liegt unter dem Niveau des Vortags. Diese Nachrichten stimmen den Markt positiv. Heizöl ist heute teurer.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Covid Infektionen in den USA liegen unter Vortagsniveau
  • China exportiert verstärkt Benzin
  • Brent bei 44,10 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 383,00 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1533 US-Dollar

Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 46,02 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 46,02 Cent pro Liter Heizöl. Am Dienstag lag der Heizölpreis bei 45,58 Cent pro Liter Heizöl.

 

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 EU-Gipfel: Corona-Hilfspaket beschlossen
 Hoffnung auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus wächst
 OPEC: Monatsreport mit positiven Daten

 USA: Pandemie-Lockerungen werden staatenweise zurückgenommen, Beziehung zu China abermals angespannt
 China: Neue Lockdowns, Raffinerien drosseln Auslastung, eingelagertes Rohöl wird exportiert
 OPEC kündigt Produktionssteigerungen für August an

Die Anzahl der globalen Corona Neuinfektionen ist wieder angestiegen und lag bei 239.118. Das ist der dritthöchste gemessene Stand seit Beginn der Pandemie.

Auch in den USA nahm der Wert wieder etwas zu. Dieser blieb aber mit 67.140 Infektionen zwar auf hohem Niveau, jedoch deutlich unter dem bisherigen Höchststand von 74.987.

In Texas und Florida, den Bundesstaaten mit den höchsten Zahlen an Neuinfektionen, bleib der Infektionswert unter den bisherigen höchstständen. Somit sieht der texanische Gouvaneur keine Notwendigkeit für einen Lockdown solange die Bürger Abstand halten und Masken tragen. In Kalifornien, sieht die Lage aber schlimmer aus. Dort wurden mehr als 10.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert. Das Center for Disease Control (CDC) hat unterdessen davor gewarnt, dass die veröffentlichten Zahlen nicht das tatsächliche Ausmaß der Infektionen wiedergeben würde. Die Dunkelziffer soll in einem weit höheren Bereich liegen.

In China wurden die Rohöl Importe während der Pandemie gesteigert, um den günstigen Rohölpreis zu nutzen. Die chinesische Regierung hat während dieser Zeit viel Benzin hergestellt und fängt nun an dieses Produkt verstärkt zu exportieren. Experten gehen davon aus, dass Benzinexporte im dritten Quartal noch weiter ansteigen werden und dann bei 350.000 bis 400.000 B/T liegen dürften. China kann das Benzin oft günstiger zur Verfügung stellen als andere Anbieter. Damit wird der Marktpreis vor allem in Asien gedrückt, was sich aber auch abgeschwächt auf andere Märkte auswirken dürfte. Der Großteil der chinesischen Benzinexporte geht derzeit nach Singapur, Philippinen und Australien.

Aufgrund der Unsicherheiten und der Risikostimmung nimmt der Ölpreis einen weitestgehend neutralen Standpunkt ein. Die Ölpreise an NYMEX und ICE bleiben auf höheren Niveau.

Ölpreise an der Warenterminbörse

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 44,10 US-Dollar. Der Vergleichswert von Dienstag betrug 42,88 US-Dollar.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 383,00 US-Dollar. Der Vergleichswert von Dienstag lag bei 374,00 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 22.07.2020 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

 

API

Während bei den landesweiten Rohölbeständen Aufbauten verzeichnet wurden, nahmen die Vorräte bei Destillaten und Benzin ab.

API-Bericht-US-Ölmarkt-Kalenderwoche-29-220720 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

 

Heizölkauf bei TOTAL - unkompliziert und schnell 

Eine große Heizöllieferung kann schnell ins Geld gehen. Dank unseres heiz&SPAR Wärmekontos können Sie von monatlichen Zahlungsraten profitieren, ohne einen Heizöl-Ratenkauf abzuschließen. So behalten Sie die volle finanzielle Flexibilität. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. Wenn Sie die Ölpreisentwicklung im Blick behalten wollen, um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl zu bestimmen, nutzen Sie am besten unsere Preisbenachrichtigung und den Heizöl-Wunschpreis.

Zusätzlich lohnt es sich, in unserer Rubrik Rund um Heizöl vorbeizuschauen. Neben speziellen Kundenaktionen, bei denen Sie Geld sparen können, bieten wir Ihnen hier auch nützliche Checklisten, die Sie bei der Bestellung und Lieferung von Heizöl unterstützen.

Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt? Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

 

Tägliche Heizöl News und akuteller Heizölpreis direkt auf Ihr Smartphone oder Tablet mit der notyfy

Ricarda Altrichter - Autorin

Der Ölmarkt und der Euro-Dollar-Kurs bestimmen Ihren Heizölpreis. Die Märkte bieten täglich Überraschungen. Wir liefern Ihnen die Hintergrundinformationen.

kontakt-heizoelnews@totalenergies.de

Aktuelles und Tipps

1 / 203
K!DZ Riesenkinderfest im Leipziger Zoo
11. Oktober 2021
Aktuelles / Sonstiges und Aktuelles
Im historischen Leipziger Zoo, der seit 1878 zahlreiche exotische Tiere beherbergt, wurde zum 24. Mal in Folge das K!DZ Riesenkinderfest gefeiert. Die Total Mineralöl GmbH hat dieses Jahr 1.000 € für das KIDZ-Fest gespendet. » Weiterlesen
Heizöl-Rückblick September 2021: Angebot sinkt, Nachfrage steigt, Markt läuft heiß
29. September 2021
Aktuelles / Sonstiges und Aktuelles
Steigende Ölpreise machten im September zwar viele Spekulanten glücklich, doch das knappe Angebot, eine allenthalben steigende Nachfrage und etwa die träge OPEC sorgten für eine Preisrallye, die insbesondere Verbraucher traf. » Weiterlesen