Heizöl News: Ungewissheiten auf dem Markt durch Neuinfektionen– Heizöl teurer

26. Januar 2021, Nicole Oberstädt

Ungewissheiten auf dem Markt durch Neuinfektionen– Heizöl teurer

Die steigenden Infektionszahlen in einigen europäischen Ländern und China beschäftigen die Marktteilnehmer zunehmend. Die USA hat eine neue Finanzministerin und die OPEC und seine Partner halten ihre Kürzungen besser ein, was den Markt stabilisiert. Heizölpreis ist gestiegen.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • OPEC hält Kürzungen ein
  • Yellen neue US-Finanzministerin
  • Brent bei 55,48 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 449,75 US-Dollar 
  • Euro bei 1,2128 US-Dollar

Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 59,46 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 59,46 Cent pro Liter Heizöl. Am Montag lag der Heizölpreis bei 58,89 Cent pro Liter Heizöl.

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 Irak will Kompensationskürzungen umsetzen
 Biden kippt die Genehmigung für die Keystone XL Pipeline und kündigt ein 1,9 Bio. US-Hilfspaket an
 Kürzung der Ölförderung um 1,0 Mio B/T von Saudi-Arabien

 schwache Ölnachfrage in Europa zum Jahresbeginn
 verschärfte Lockdowns in China
Libyen nimmt eine wichtige Pipeline wieder in Betrieb

 

Corona-Neuinfektionen in der Welt beeinflussen die Ölnachfrage am Ölmarkt

Laut der National Health Kommission sind die Anzahl der Corona-Neuinfektionen gesunken, was einen positiven Effekt auf die Märkte hat.

In Nordchina gab es wieder einen Covid-19 Ausbruch. Ein Vertreter des chinesischen Industrie- und IT-Ministeriums sagte jedoch, dass der Ausbruch in China zwar Auswirkungen auf einige Branchen haben wird, jedoch wird es in dem Fertigungssektor keine Schließungen geben. Dies sollte die Nachfragesorgen etwas beruhigen, solange die Anzahl der Neuinfektionen nicht weiter stark steigt.

In Spanien gibt es eine neue Rekordinfektionszahl und in Frankreich die höchste Infektionsrate seit zwei Monaten. Nun kommt die Frage auf, ob denn die Lockdown-Maßnahmen verschärft werden, was natürlich einen Einfluss auf die Ölnachfrage haben wird.

In den USA sorgt sich der Chef-Virologe Anthony Faucy um die Verzögerung der Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis.
Außerdem kamen im US-Kongress nun erneute Bedenken über die Höhe des Coronahilfs-Pakets auf. Einige Markteilnehmer befürchten nun, dass die Hilfen nicht so schnell kommen wie erst erhofft.  
 

Yellen neue US-Finanzministerin – ihr Einfluss auf die US-Wirtschaft

Als neue Finanzministerin wurde die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen gestern vom US-Senat gewählt. Zuletzt sprach sich die 74- jährige für das umfangreiche Konjunkturpaket aus, um die Wirtschaft in der Corona-Krise wieder anzukurbeln. Es bleibt abzuwarten in welcher Höhe das Hilfspaket verabschiedet wird und wie es sich auf die US-Wirtschaft auswirkt.
 

Einhaltung der Öl-Produktionskürzungen durch die OPEC

Die OPEC und seine Partner haben Ende letzten Jahres eine Produktionskürzung veranlasst, um auf die geringe Nachfrage von Öl zu reagieren. Laut Analysten liegt die Einhaltquote nun bei 85%. Dies ist eine Steigerung denn im Dezember lag diese nur bei 75%.
OPEC selbst soll sich dabei selbst fast zu 100 % an die Vorgaben gehalten haben.
Die stärksten Kürzungen werden von Libyen, dem Irak und Nigeria erwartet, da sie im letzten Jahr zu den Abweichlern der Vorgaben galten und Libyen  von den Kürzungen ausgenommen war.
Diese Einhaltung soll nun dazu führen, dass die Ölpreise gestützt werden und es nicht zu einer zu starken Überproduktion kommt.

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Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 55,48 US-Dollar. Der Vergleichswert von Montag betrug 55,54 US-Dollar.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 449,75 US-Dollar. Der Vergleichswert Montag lag bei 448,50 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 26.01.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt? Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

 

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Nicole Oberstädt – Autorin

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