Heizöl-News: Der Raffinerie Streik Frankreichs geht weiter

4. Oktober 2022, Cecilia Gralow

gestiegener Heizölpreis - 04.10.2022

Die Streiks der Raffinerien Frankreichs gehen weiter, Arbeitgeber und Gewerkschaften haben immer noch keine Einigung erzielt.
Weiterhin sind die Märkte, von der Aussicht auf eine globale Rezession, die durch strenge Geldpolitik der Notenbanken mit ihren Zinsanhebungen verschärft wird, beeinflusst.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

 

  • Heizölpreis bei 156,29 Euro / 100L 

 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 156,29 Cent pro Liter Heizöl. Am Freitag lag der Heizölpreis bei 154,57 Cent pro Liter Heizöl. Der Preis für Heizöl ist heute gestiegen. Nutzen Sie die Gelegenheit und bestellen Sie noch heute.
 

 

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick

  • Brent bei 89,41 Dollar / ICE-Gasoil bei 1047,50 US-Dollar  / West Texas Intermediate (WTI) bei 84,04 US-Dollar
  • Euro bei 0,9870 US-Dollar

 Produktionskürzung der OPEC+ im Gespräch
▲ Streik der französischen Raffinerie geht weiter 

 

▼ Raffinerien vor Wartungssaison 

 

Der Raffinerie Streik Frankreichs geht weiter

Die Streiks der Raffinerien Frankreichs gehen weiter, Arbeitgeber und Gewerkschaften haben immer noch keine Einigung erzielt. Durch den Streik werden ca. 60% der landesweiten Raffineriekapazität lahmgelegt.

Die Verfügbarkeit von Produkten ist durch den Streik eingeschränkt, sodass extern dazu gekauft werden muss. Die Nachfrage nach Importmengen sollte steigen, worauf man auf dementsprechende Ölpreise schließen kann. 
Auf der anderen Seite sorgt dies bei Rohöl aber auch für Entlastung, da die stillgelegten Raffineriekapazitäten kein Rohöl verarbeiten und nachfragen.

Die OPEC+ Gruppe beschließt für September eine Anhebung der Ölförderung. Dies ermöglichte den OPEC Ländern eine Produktionssteigerung von 64.000 B/T. Man bleibt insgesamt immer noch unter den Quoten, aber im Vergleich zum Vormonat sieht man eine Besserung. 

Im dritten Quartal gibt die WTI ein Minus von 26,52 Dollar bekannt, was einem Wertverlust von 25% entspricht. 
Bei Brent fällt es ins Minus mit 21,53 Dollar, was 19,7% entspricht. 
Ursache dafür ist der Krieg zwischen Russland und Ukraine. 
Unteranderem gibt ICE Gasoil ein Verlust von 16,2% bekannt, was zeigt, dass die Versorgungslage knapp wird. 

Weiterhin sind die Märkte von der Aussicht auf eine globale Rezession, die durch strenge Geldpolitik der Notenbanken mit ihren Zinsanhebungen verschärft wird, beeinflusst. 

Bei dem letzten Treffen der OPEC+ haben die Länder mit der Produktionssteigerung um 100.000 B/T auf die niedrigen Preise reagiert. Der Brent Durchschnittspreis lag im August, aber mit ca. 97 Dollar noch deutlich über den aktuellen Niveaus.
Marktteilnehmer spekulieren auf eine Produktionskürzung der OPEC+ Gruppe.

Laut Goldman Sachs ist die Versorgungslage am Markt momentan so knapp wie noch nie. Die Investmentbanken, sehen die Entscheidung für eine Produktionskürzung als gerechtfertigt an da die Preise zuletzt stark gefallen seien. Es ist spannend was das morgige OPEC+ Meeting mit sich bringt. 


 


 

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Ölpreise an der Warenterminbörse: 

 

Heizoelpreisentwicklung vom 04.10.2022 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.
 

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Cecilia Gralow – Autorin

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