Heizöl News: Schlechte Stimmung an US-Aktienmärkten drückt den Ölpreis

24. Juli 2020, Ricarda Altrichter

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Weiterhin unerfreuliche US-Arbeitsmarktdaten belasteten gestern die Aktienindizes und zogen auch den Ölmarkt mit. Aufwind gibt es kaum, da die Ölnachfrage weiterhin fraglich ist, während die Spannungen zwischen China und den USA erneut konkreter werden.
Der Heizölpreis ist heute gesunken.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • US-Aktienmärkte belasten auch Ölmarkt
  • USA sollen Konsulate in China schließen
  • Erneut Hurricane-Warnung für Golf von Mexiko
  • Brent bei 43,46 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 377,50 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1594 US-Dollar


Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 44,94 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 44,94 Cent pro Liter Heizöl. Am Donnerstag lag der Heizölpreis bei 46,02 Cent pro Liter Heizöl.
 

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

EU-Gipfel: Corona-Hilfspaket beschlossen
USA nehmen Kurs auf flächendeckende Anti-Covid-Strategie
Hoffnung auf Impfstoff gegen Coronavirus
OPEC: Monatsreport mit positiven Daten

USA: Pandemie-Lockerungen staatenweise zurückgenommen, Beziehung zu China angespannt
China: Neue Lockdowns, Raffinerien drosseln Auslastung, eingelagertes Rohöl wird exportiert
OPEC kündigt Produktionssteigerungen für August an

Welche Auswirkungen die Covid-Pandemie auf die US-Wirtschaft hat, zeigt sich derzeit vor allem in den Arbeitslosenzahlen. Diese sind in der vergangenen Berichtswoche erneut deutlich angestiegen. So wurden 1,46 Millionen Erstanträge gestellt, über 100.000 mehr als in der Vorwoche.

Dieser Wert belastete gestern den Handel, US-Aktienindizes sackten ab und zogen die Ölnotierungen, wenn auch verhalten, mit sich. Zwar folgte später eine Stabilisierung, da die Diskussion um mögliche weitere US-Soforthilfen weiterhin mit einer Hoffnung auf einen positiven Ausgang geführt wird.

Unterdessen hat China laut Angaben des Außenministeriums die USA dazu aufgefordert, Konsulate in China zu schließen. Damit vergilt Peking gleiches mit gleichem, nachdem die USA China dazu aufgefordert hatten, die Botschaft in Houston, Texas zu schließen. Der Konflikt zwischen den Ländern wird einmal mehr konkreter, Sorgen um einen weiteren Bremskeil in der globalen Wirtschaft nehmen wieder stärkere Formen an. Noch ist der Markt jedoch mit unmittelbaren Zahlen und Prognosen beschäftigt – und blickt auch auf das Wetter: Zum mittlerweile achten Mal in diesem Jahr braut sich ein benanntes Sturmtief über dem Golf von Mexiko zusammen. Tragen Stürme Namen, stellen sie eine große Bedrohung dar. Das Tief heißt Hanna und hat das Zeug zu einem Hurricane, der die Ölproduktion auf Plattformen und in Raffinerien zu Sicherheitsmaßnahmen und Personalevakuierungen zwingen könnte.

Dieses Mal stehen Texas und Louisiana im Fokus, wo sich zahlreiche Anlagen befinden. Die bisherigen Stürme in diesem Jahr verliefen glimpflich, doch Meteorologen warnen davor, dass sich in der aktuellen Saison erstens mehr und zweitens schwerere Wetterphänomene ankündigen.

Der Euro hat gestern unterdessen erneut die 1,16-Dollarmarke bezwungen. Er wird weiterhin von den pessimistischen Wirtschaftszahlen in den USA getragen, die ihrerseits den Dollar belasten. Das macht Heizöl heute für inländische Käufer nochmals günstiger, sodass die Gelegenheit zum Auffüllen des Tanks wiederum ausnehmend attraktiv ist.

 

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 43,46 US-Dollar. Der Vergleichswert von Donnerstag betrug 44,00 US-Dollar, der Schlusspreis wurde bei 43,31 US-Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 377,50 US-Dollar. Der Vergleichswert am Donnerstag lag bei 385,00 US-Dollar, der Schlusspreis bei 377,75 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 24.07.2020 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

 

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Ricarda Altrichter - Autorin

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