Heizöl-News: Laut API Bericht stärkerer Rückgang der Ölvorräte als erwartet

27. Juli 2022, Jan Wendel

Heizölpreis gesunken 27.07.2022

Laut dem Bestandsbericht des American Petroleum Institute sind die Rohölvorräte nicht wie erwartet um -0,7 Mio. Barrel gesunken, sondern um -4,0 Mio. Barrel. Die USA geben weitere 20 Mio. Barrel Öl aus den Strategischen Reserven frei, um die knappe Angebotslage zu entlasten.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 149,03 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Mittel rund 149,03 Cent pro Liter Heizöl. Am gestrigen Tag lag der durchschnittliche Heizölpreis bei 152,11 Cent pro Liter Heizöl. Der Preis für Heizöl ist heute gefallen.

 

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick

  • Brent bei 105,00 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 1067,00 US-Dollar  / West Texas Intermediate (WTI) bei 95,66 US-Dollar
  • Euro bei 1,0149 US-Dollar

 
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Stärkerer Rückgang der Ölvorräte & weitere Freigaben aus strategischer Reserve

Laut dem gestern veröffentlichten Bestandsbericht des American Petroleum Institute ist der Abbau der Rohölvorräte deutlich stärker als erwartet. Laut Bericht sind diese nicht wie angenommen um -0,7 Mio. Barrel gesunken, sondern um -4,0 Mio. Barrel. Ebenfalls Benzin und Diesel sind deutlich gesunken. Der Rückgang von Rohöl könnte wie Experten schätzen, eine Folge der Kapazitätssteigerungen der Raffinerien sein. Grund dafür ist eine starke Nachfrage. 

Aus Washington kam gestern Abend die Meldung, weitere 20 Mio. Barrel Öl aus den Strategischen Reserven (SPRs) des Landes freizugeben. Noch im März wurde beschlossen, dass die USA insgesamt 180 Mio. Barrel aus den Strategischen Reserven über einen Zeitraum von 6 Monaten freigeben werden, um die Marktlage zu stabilisieren. Bereits 125 Mio. Barrel wurden bereits verkauft, wovon bereits 70 Mio. Barrel an die jeweiligen Käufer geliefert wurden. Im September läuft der Zeitraum der Freigaben aus und soll laut Brain Deese, der energiepolitische Berater Bidens, nicht verlängert werden. Zudem werden im Herbst die ersten Angebote für den Rückkauf von zunächst 60 Mio. Barrel für die SPRs eingeholt, was zu steigenden Preisen führen könnte - auch beim Thema Heizöl. 

Auch wenn die API Bestandsdaten klar bullishen Charakter in allen Kategorien aufweisen, so haben diese auf die Ölbörsen keine spürbaren Auswirkungen. Ein Rückgang der Lagerbestände müsste eigentlich den Ölpreis stützen, jedoch wurde der Aufschwung durch die Besorgnis über eine potenzielle Nachfrageschwäche und der Ankündigung der Reservefreigaben aus den USA gebremst. Hinzu kommt die bevorstehende Fed-Zinserhöhung, welche den Preisanstieg ebenfalls zurückhält. 

 

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Ölpreise an der Warenterminbörse

Heizölpreisentwicklung vom 27.07.2022 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreis-Seite.
 

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Jan Wendel – Autor

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