Heizöl-News: Starker Dollar, strengere Corona-Maßnahmen - hohe Ansteckung bei Omikron

10. Dezember 2021, Ricarda Altrichter

Atomverhandlungen, Konflikt zwischen Russland und Ukraine - Heizölpreis gestiegen. 10.12.21

Die Ölpreise sind zwar leicht gesunken, jedoch ist auch der Euro wieder schwächer. Die preisstützenden Faktoren nehmen zu. Keine Einigung bei den Atomverhandlungen, Konflikt zw. der Ukraine und Russland und auch die Omikron-Variante beschäftigen den Ölmarkt. Der Heizölpreis heute gestiegen.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 87,62 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 87,62 Cent pro Liter Heizöl. Am Donnerstag lag der Heizölpreis bei 86,52 Cent pro Liter Heizöl.

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick 

  • Omikron, die neue Corona-Variante beschäftigt den Ölmarkt weiter 
  • Brent bei 74,16 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 645,25 US-Dollar
  • Euro bei 1,1288 US-Dollar
     

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 Omikron ist ansteckender - jedoch zeigen erste Labortest bei Boosterimpfung eine positive Richtung 
  Atomverhandlungen zw. dem Iran und den USA in Wien - kurze Pause am gestrigen Donnerstag, Fortsetzung am Wochenende
 Saudi-Aramco erhöht die Öl-Verkaufspreise für Januar für Asien und die USA  
OPEC+ behält sich eine kurzfristige Änderung der Produktionsmengen für den Januar vor  

 keine zusätzlichen Mengen an Rohöl von einigen asiatischen Raffineriebetreibern bestellt  
 USA und andere Länder haben strategische Ölreserven freigegeben  

 

Omikron-Variante und steigende Preise von Saudi-Aramco wirken auf den Ölpreis  OPEC-Allianz hält an bisherigem Kurs unter Vorbehalt fest

Zum Wochenende sind die Ölpreise wieder leicht gesunken, jedoch sind andere Faktoren für den Heizölpreis ausschlaggebender. Saudi-Aramco hatte letztes Wochenende die Ölverkaufspreise für Asien und die USA erhöht. Dies gab dem Markt ein positives Zeichen, dass von einer stabilen Nachfrage ausgegangen wird. Aus Industriekreisen hieß es nun, dass im asiatischen Markt von einem mäßigen Wachstum der Nachfrage ausgegangen wird, da einige Raffineriebetreiber wohl keine zusätzlichen Mengen bestellt haben. Wir warten ab, denn in der aktuellen Zeit ändert sich alles sehr schnell und auch der Winter kann kalt und lang werden. Preissenkend wirkte auch die Herabstufung einiger chinesischen Immobilienkonzerne wodurch die Angst vor einem Zahlungsausfall deutlich größer wurde. Diese Nachricht wird vielleicht das Wirtschaftswachstum und somit wieder die Ölnachfrage von China beeinflussen.

Die Corona-Pandemie ist auch noch nicht überstanden. Die Omikron-Variante beschäftigt die Ölmarktteilnehmer weiter. Laut einer japanischen Studie, soll die neue Corona-Variante 4,2 mal ansteckender sein als die Delta-Variante, die schon als sehr ansteckend galt. Durch die Corona-Angst haben viele Länder Ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft. Dennoch hat BioNTech/Pfizer gemäß ersten Labortest Hoffnung auf eine Wirkung gegen die Omikron-Variante mit der Boosterimpfung gemacht. Es bleibt abzuwarten und wir hoffen, dass sich die Labortest auch in der realen Welt bewahrheiten.

Preisstützend wirkten hingegen die Information, dass die Atomverhandlungen in Wien kaum Fortschritte machen und die US-Delegation erst am Wochenende anreisen wird. Die Fronten sind verhärtet und die US-Regierung bereitet sich wohl schon auf ein Scheitern der Verhandlungen vor. Gestern wurde eine Pause eingelegt. Auch der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sollte auf keinen Fall nicht vernachlässigt werden. US-Präsident Biden hat den russischen Präsidenten Putin gebeten den Konflikt auf diplomatische Weise mit der Ukraine zu lösen. Zuletzt hatte Russland seine Truppen an der ukrainischen Grenze aufgestockt.

Auch die Preise für Gas und andere Energie-Produkte wie Benzin und Diesel sind weiter auf einem hohen Niveau. Somit bleibt es weiterhin spannend, wie sich die Ölpreise in der nächsten Woche und in den letzten Wochen des Dezember 2021 entwickeln. 

Nutzen Sie heute Ihre Chance und bestellen Sie Heizöl, bevor die Ölpreise vielleicht nächste Woche weiter steigen. Der Ölmarkt ist volatil und die Preise sind nicht vorhersagbar. Zudem wird es kälter und der erste Schnee fällt in einigen Regionen Deutschlands. Bestellen Sie noch heute Heizöl zum Heizen und damit Sie es sich im Winter zu Hause gemütlich machen können.

Bis zum Januar ist es auch nicht mehr weit. Ab dem Januar wird die CO2-Abgabe für die CO2-Emissionen wieder steigen und Heizöl unwillkürlich teurer machen.

Auch in der neuen Woche erfahren Sie in unserer HeizölNews, inwiefern sich die Atomgespräche vom Wochenende auf die Ölpreise ausgewirkt haben.  

 


 

Ölpreise an der Warenterminbörse

Heizölpreisentwicklung vom 10.12.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.
 

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt?

Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

Ricarda Altrichter - Autorin

Der Ölmarkt und der Euro-Dollar-Kurs bestimmen Ihren Heizölpreis. Die Märkte bieten täglich Überraschungen. Wir liefern Ihnen die Hintergrundinformationen.

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