Heizöl News: Reisewarnungen in China belasten den Ölmarkt

2. Februar 2021, Nicole Oberstädt

Weitere Reisebeschränkungen in China sorgen für einen massiven Rückgang der Ölnachfrage in der Haupreisezeit. Heizöl ist heute teurer.

Die Marktteilnehmer sind weiterhin besorgt um die Ausbreitung der Virusmutation und um die Impfstoffverteilung. Weitere Reisebeschränkungen in China sorgen für einen massiven Rückgang der Ölnachfrage in der Hauptreisezeit. Heizöl ist heute teurer.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Reisewarnung in China breitet Marktteilnehmern sorgen
  • Erhöhung der Quotentreue der OPEC+
  • Brent bei 56,91 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 463,25 US-Dollar 
  • Euro bei 1,2067 US-Dollar

Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 60,51 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 60,51 Cent pro Liter Heizöl. Am Montag lag der Heizölpreis bei 59,54 Cent pro Liter Heizöl.

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 Rheinhochwasser bringt Schifffahrt zum Erliegen
 Russland plant Rohölexporte zu senken
 Irak will Kompensationskürzungen umsetzen, Saudi-Arabien kürzt Ölförderung

 Schwache Ölnachfrage in Europa und Indien
 China erwartet geringe Nachfrage in Hauptreisezeit
 Ölproduktion Libyens liegt bei 1,25 Mio. B/T

 

Reisewarnung in China belastet die Nachfrage

Durch einige neue Corona-Hotspots in China hat der chinesische Verkehrsminister beschlossen, eine Reisewahrung auszusprechen. Eigentlich wäre momentan die Hauptreisezeit, da das chinesische Neujahr gefeiert wird und durch die Lockdowns gibt es nun ein schwächeres Reise -und Verkehrsaufkommen. Der Rückgang der Reisetätigkeit liegt bei bis zu 40%, dies bedeutet, dass die Nachfrage nach Flugkraftstoffen und Benzin sehr stark gesunken ist. Die IEA(International Energy Agency) nimmt an, dass der Verbrauch von Öl in China im Vergleich zum vorangegangenen Quartal gesunken ist. Das ist das erste Mal seit der Nachfrageerholung im vergangenen Sommer. Auch die Flugbuchungen haben einen massiven Rückgang erfahren.
Nicht nur China hat eine sinkende Nachfrage. Die Marktteilnehmer sorgen sich um die rasante Verbreitung der neuen Virusmutation und um die schleppend verlaufende Impfkampagne, denn Europa hat momentan noch nicht genügend Impfstoff gesichert. 
 

OPEC+ hielt mehr der vereinbarten Fördermengen im Dezember ein

Die OPEC+ schätzt, dass ca. 99% der vereinbarten Förderungsquote einhalten wurden. Laut eines Delegierten des Bündnisses haben die OPEC-Länder selbst diese Vereinbarung um 103% eingehalten und ihre Partner-Länder hatten eine Quotentreue von 93%. Nun werden morgen neue Grundlagen über die Strategie festgelegt und weitere Kürzungen besprochen. Die Marktteilnehmer rechnen jedoch nicht mit überraschenden Änderungen. 

Auch wenn der Heizölpreis etwas gestiegen ist, liegt er dennoch auf einem recht guten Preisniveau. Bevor es wieder kalt wird, nutzen Sie die Gelegenheit Ihren Heizöltank zu moderaten Preisen aufzufüllen.
 

Ölpreise an der Warenterminbörse:

 Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 56,91 US-Dollar. Der Vergleichswert von Montag betrug 55,37 US-Dollar.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 463,25 US-Dollar. Der Vergleichswert von Montag lag bei 450,75 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 02.02.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Nicole Oberstädt – Autorin

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