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Heizöl-News: Ölmarkt sieht Bedarf optimistisch

7. Juli 2023, Ricarda Altrichter

Starker Euro, konstanter Heizölpreis - 07.07.23

Die OPEC-Länder versuchen durch Kürzungen der Ölmengen auf den Markt zu reagieren und einen Preisverfall zu verhindern. Viele Faktoren wirkten sich preissteigernd auf die Ölpreise und den Heizöl-Markt aus.
Der starke Euro stabilisiert den Heizölpreis, der heute konstant bleibt.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 95,93 Euro / 100L                

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 95,93 Cent je Liter Heizöl. Gestern lag der Heizölpreis bei 95,96 Cent pro Liter Heizöl.
 


 

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick 

  • Brent bei 76,79 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 738,50 US-Dollar 
  • 1 Euro bei 1,0892 US-Dollar

 Saudi-Aramco erhöht die Rohöl-Verkaufspreise für den August von +0,80 Dollar bis +1,10 Dollar pro Barrel
 USA: Department of Energy meldete US-Bestandsabbauten sowie eine steigende Nachfrage 
 Saudi-Arabien verlängert die Kürzung der Produktionsmengen um 1 Mio. Barrel pro Tag  

 Iran: steigende Öl-Exporte 
 Notenbanken deuten weitere Zinsanhebungen an

 

OPEC steuert proaktiv gegen einen Preisverfall 

Nachdem in der vergangenen Woche die Ölpreise und somit auch der Heizölpreis eher volatil waren, können wir diese Woche steigende Preise verzeichnen. Es gibt Gründe, die durch die erdölexportierenden Länder gesteuert werden, aber auch externe Einflüsse. Dazu gehört zum Beispiel der Versuch zwei Öltanker anzugreifen oder auch eine Drosselung der Raffinerie Produktion durch einen Brand, der sich u.a. auf die Diesel-Verfügbarkeit im Süden Deutschlands auswirken könnte. Zusätzlich kürzen z.B. Russland und Saudi-Arabien ihre Rohöl-Produktionsmengen und Saudi-Arabien erhöht die Exportpreise für alle Märkte für den August.

Mit den Produktionskürzungen wirken die Marktteilnehmer der reduzierte Nachfrage entgegen, um einen Preisverfall zu verhindern. Dennoch steht die Allianz der Erdöl fördernden Länder den Nachfrageprognosen optimistisch gegenüber Im letzten Monatsreport wurde über ein weltweites Nachfragewachstum von 2,35 Mio. Barrel pro Tag berichtet. Wir bleiben gespannt, wie die aussage den nächsten Reports ist, der am 13. Juli veröffentlicht wird. In diesem Bericht wird die OPEC auch bereits eine Einschätzung für das nächste Jahr geben.

Das US-amerikanische Energie Institut veröffentlichte gestern die US-Bestandsdaten, die gesunken sind und meldete eine gestiegene Nachfrage. Heute wird die offizielle Arbeitsmarktstatistik für den Juni aus den USA veröffentlicht. Erste Berichte meldeten eine positive Entwicklung. Somit besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank eher eine Zinsanhebung durchführen könnte, anstatt einer Zinssenkung um die Inflation gering zu halten. Jedoch würde sich diese Anhebung wieder auf das Wirtschaftswachstum auswirken, da Investitionen teurer werden.
 


 


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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt?

Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

Ricarda Altrichter - Autorin

Der Ölmarkt und der Euro-Dollar-Kurs bestimmen Ihren Heizölpreis. Die Märkte bieten täglich Überraschungen. Wir liefern Ihnen die Hintergrundinformationen.

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