Heizöl-News: Die Ölmärkte setzen auf eine Erholung der Konjunktur – Heizöl teurer

15. März 2021, Felix Schmidt

Analysten setzen auf Erholung der Konjunktur - Heizöl teurer.

Gute Konjunkturdaten aus China, das billionenschwere Konjunkturpaket in den USA und Angriffe auf die Öl-Infrastruktur im Nahen Osten stützen den Heizölpreis zum Wochenbeginn. Analysten rechnen längerfristig mit einer Unterversorgung. Heizöl ist heute teurer.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick

  • Preissteigerungen: Analysten setzen auf konjunkturelle Erholung der USA und China
  • Israel und Iran streiten über beschädigte Handelsschiffe in der Straße von Hormus
  • Brent bei 69,63 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 552,75 US-Dollar
  • Euro bei 1,1931 US-Dollar

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 68,43 Euro / 100L

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 68,43 Cent pro Liter Heizöl. Am Freitag lag der Heizölpreis bei 67,29 Cent pro Liter Heizöl.

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

Solide Konjunkturdaten aus China
Iran und Israel streiten über beschädigte Handelsschiffe
 OPEC: Kürzungen werden beibehalten, Monatsreport deutet Preissteigerungen an
 USA: Neue Impfstoffzulassung erfolgt, Konjunkturpaket verabschiedet
  Iran: Steigerung der Exportmengen nach China, mögliche Annäherung mit den USA
 Dieselverbrauch bleibt in Europa schwach

Wie hat sich der Heizölpreis entwickelt?

Zum Beginn der neuen Woche verharren die Ölpreise auf hohem Niveau. Auch der Heizölpreis steigt wieder an, wenngleich er nicht die bisherigen Höchststände der letzten Woche überbietet. Ausschlaggebend dafür, dass der Heizölpreis zuletzt erneut stark angezogen hat, war unter anderem der Beschluss der OPEC+ Allianz, die Produktionskürzungen im April nicht zu lockern. Hinzu kamen die Angriffe auf saudische Ölinfrastruktur, die nach bisherigen Meldungen wohl durch jemenitische Houthi-Rebellen durchgeführt wurden. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben in den letzten Wochen zugenommen, was die allgemeine Unsicherheit unter den Marktteilnehmern verschärft. So streiten auch der Iran und Israel derzeit über Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus, einem wichtigen Nadelöhr für den Ölhandel.

Hinzu kommt, dass die Aussicht auf eine konjunkturelle Erholung der US-amerikanischen Wirtschaft die Ölpreise stützt. So wurde jüngst das billionenschwere Konjunkturpaket von der Regierung unter US-Präsident Biden verabschiedet. Zudem macht in den USA auch die Impfkampagne gegen das Coronavirus große Fortschritte. All das veranlasst die Marktteilnehmer dazu, auf ein schnelleres Wachstum der Ölnachfrage zu setzen. Die Schäden des extremen Kälteeinbruchs in den US-Südstaaten sind inzwischen so gut wie behoben. So ist die Raffineriekapazität im Wochenverlauf gestiegen und auch die Zahl der aktiven Ölbohranlagen lag zuletzt so hoch wie seit Mai 2020 nicht mehr. Solide Konjunkturdaten wurden zuletzt auch aus China gemeldet – und damit verbunden eine im Jahresvergleich um 17 Prozent höher liegende Ölnachfrage.

Angesichts dieser Entwicklungen ist es nicht verwunderlich, dass die Monatsreports der OPEC und der EIA zuletzt die Einschätzung einer Unterversorgung der Märkte mit Rohöl bestätigt hatten. In dieser Woche wird auch der Monatsreport der IEA erwartet, der vermutlich eine ähnliche Prognose abgeben wird. Ölheizungsbesitzer sollten deshalb das derzeit noch moderate Preisniveau nutzen, um ihren Heizölvorrat aufzufüllen, bevor sich weitere Preissteigerungen im Jahresverlauf durchsetzen.

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 69,63 US-Dollar. Der Vergleichswert von Freitag betrug 69,20 US-Dollar.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 552,75 US-Dollar. Der Vergleichswert am Freitag lag bei 547,50 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 15.03.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Felix Schmidt – Autor

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