Heizöl-News: Keine guten Aussichten für 2023 – Monatsreports und API-Bestandsdaten sorgen für sinkende Ölpreise

13. Oktober 2022, Cecilia Gralow

gestiegener Heizölpreis und Ölpreis- 13.10.2022

EIA und OPEC zeichnen in ihren Monatsreports ein düsteres Bild der Wirtschaft 2023 und gehen von einem Nachfragwachstumsrückgang aus. Zusammen mit den API-Daten zu gestiegenen US-Vorräten an Öl und einer allgemein schlechten Stimmung am Markt.

Aktueller Heizölpreis – Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 171,07 Euro / 100L 
     

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 171,07 Cent pro Liter Heizöl. Am Mittwoch lag der Heizölpreis bei 169,12 Cent pro Liter Heizöl. Der Preis für Heizöl ist heute gestiegen. 
 


 

Entwicklung der Ölpreise – Wichtiges auf einen Blick

  • API: Mehr Rohöl, weniger Destillate
  • EIA und OPEC-Monatsreports sehen Rückgang der Nachfrageentwicklung in 2023
  • Leck an Druschba-Pipeline – wohl keine Sabotage
  • Brent bei 94,40 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 1091.00 US-Dollar
  • Euro bei 1,03030 US-Dollar

 

OPEC+ kürzt um 2 Mio. B/T

USA verschärfen Iran-Sanktionen

Streik in französischen Raffinerien geht weiter

 

Rezessionssorgen belasten Investitionsverhalten

China verschärft Maßnahmen gegen Corona

 

Keine guten Aussichten für 2023 - Monatsreports und API-Bestandsdaten sorgen für sinkende Ölpreise

Die Monatsreports der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC bekräftigten gestern die allgemeine Sorge des Marktes: Laut der Prognosen wird sich das Wirtschaftswachstum 2023 deutlich verlangsamen und damit sowohl den Ölverbrauch als auch die Nachfrageentwicklung senken. Zwar sehen einige Analysten insbesondere in den OPEC-Zahlen eine Rechtfertigung für die beschlossenen Kürzungen, dennoch ist der Tenor im Tandem mit der EIA zu eindeutig, um ihn als eine solche Rechtfertigung abzutun.

Die US-Bestandsdaten laut API haben den Erwartungen der Händler mehrfach widersprochen. So sind die Bestände an Rohöl deutlich gestiegen, was sich eventuell mit einer gesunkenen Raffinerieauslastung erklären ließe. Saisonbedingt sind deutlich weniger Destillate wie Heizöl in den Lagern, während der Vorrat an Benzin gestiegen ist. Die Begründungen – und eventuelle Korrekturen der Zahlen – folgen heute mit dem detaillierten Bericht des DOE.

In der allgemeinen Marktstimmung verliert Gasoil heute Morgen an Wert, während Brent aufgrund des Frontmonatswechsels im Handel leicht zulegt. Diese Konstellation ist für Heizölkäufer günstig, da Gasoil die Vorstufe von Heizöl bildet. Es könnte sich eine gute Gelegenheit zum Auffüllen des Tanks ergeben.

Bleiben Sie über unsere Heizöl-News über alle Einflüsse auf die aktuellen Preise für Heizöl und Rohöl informiert und legen Sie über unsere Heizölpreis-Seite mit regional gültigen Preisen den besten Zeitpunkt zum Heizölkauf fest.   

 

Soll ich jetzt Heizöl kaufen oder noch warten? Steigen oder fallen die Heizölpreise?

Die Sorge vor einer Rezession ist nicht vorbei. Auch die Zeichen für eine Verlangsamung der konjunkturellen Entwicklung bleiben bestehen. Die Nachfragezahlen werden vor der Festlegung der neuen Produktionsstrategie besonders unter die Lupe genommen. Aktuell sehen die Analysten bei der Preisentwicklung eher wieder steigende Preise auf die Verbraucher zukommen. Deshalb ist unsere Empfehlung, sorgen Sie jetzt vor und bestellen Sie Heizöl, falls die Preise für Energie weiter steigen. 
 


 

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Ölpreise an der Warenterminbörse: 

 

Heizoelpreisentwicklung vom 13.10.2022 // Alle Angaben ohne Gewähr

 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 94,40 US-Dollar. Der Vergleichswert von Mittwoch betrug 95,05 Dollar, der Schlusspreis wurde bei 94,40 Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 1091,50 US-Dollar. Der Vergleichswert am Mittwoch lag bei 1210,00 US-Dollar, der Schlusspreis bei 1091,50US-Dollar.

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

 

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt? Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

Cecilia Gralow – Autorin

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