Heizöl News: Trump will Mega-Hilfspaket – Heizölpreis unverändert

21. Oktober 2020, Felix Schmidt

Trump plädiert für umfangreicheres Hilfspaket - Heizölpreis unverändert.

Kurz vor den Wahlen plädiert US-Präsident Trump für ein Corona-Hilfspaket, das das Volumen des von den Demokraten vorgeschlagenen Pakets noch übertrifft. Doch es ist fraglich, ob er damit unter den Republikanern im Kongress Erfolg hat. Der Heizölpreis ist heute unverändert.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Trump will umfangreicheres Corona-Hilfspaket als Demokraten
  • Russlands Energieminister will mit Entscheidung über Verlängerung der Produktionskürzungen warten
  • API-Bestandsdaten ohne eindeutige Impulse
  • Brent bei 42,77 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 338,00 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1860 US-Dollar

Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 41,69 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 41,69 Cent pro Liter Heizöl. Am Dienstag lag der Heizölpreis bei 41,61 Cent pro Liter Heizöl.

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 Indische Raffinerien steigern ihre Auslastung
 USA: Trump plädiert für umfangreicheres Hilfsprogramm als Demokraten
 China importiert erneut mehr Rohöl

 OPEC+: Hohe Quotentreue, Lockerung der Quoten wird nicht verschoben
 Technisches Gremium der OPEC+ prognostiziert Angebotsüberschuss in 2021
 Libyens größtes Ölfeld fördert bereits größere Mengen

Trump will umfangreicheres Hilfsprogramm als Demokraten

Angesichts der stockenden Verhandlungen über ein Corona-Konjunkturpaket hat sich US-Präsident Trump am Dienstag in die Diskussion eingebracht. Er plädierte bei den Republikanern im US-Kongress dafür, ein Konjunkturpaket mit einem Volumen zu schnüren, das die von den Demokraten geforderten 2,2, Billionen US-Dollar noch übertrifft. Zwar sei Trump sich bewusst, dass ihm nicht alle Republikaner zustimmen, doch zeigte er sich zuversichtlich, das dies letztlich geschehen werde.

Realistisch betrachtet dürfte Trump mit seinem Vorhaben jedoch keinen Erfolg haben, da sich im Kongress einige Republikaner schon gegen die eigene Forderung von 1,8 Billionen US-Dollar stellen. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gab bekannt, dass man zwar einer Einigung nähergekommen sei, jedoch die Möglichkeit bestehe, dass das Paket vor den US-Wahlen am 03. November nicht mehr verabschiedet wird.

Russlands Energieminister zeigt sich abwartend

Nach dem JMMC-Treffen der OPEC+ zeigt sich Russlands Energieminister erst einmal abwartend. Noch vor einer Woche war man positiv gestimmt, dass sich die Entwicklung der Ölnachfrage weiterhin gut entwickelt. Die Produktion sollte weiterhin vorsichtig gesteigert werden. Nun, so scheint es, könnte Russland bereit sein, im November oder Dezember für eine Verlängerung der Produktionskürzungen zu plädieren. Dafür spricht, dass Nowak sich nicht eindeutig bezüglich einer Verlängerung oder der Einhaltung des veranschlagten Termins, zu dem die Kürzungen entfallen sollten, geäußert hat. Zu diesem Thema hatte der russische Präsident Putin auch mit dem saudischen Kronprinzen Bin Salman telefoniert.

API-Bestandsdaten ohne Impulse

Die Rohölbestände sind leicht gestiegen, deutlichere Abbauten verzeichneten hingegen die Dieselbestände. Angesichts steigender Infektionszahlen wecken die gestiegenen Rohölbestände unter den Marktteilnehmern erneut Sorgen vor überfüllten Lagern. Doch andere Experten sehen in den sinkenden Produktvorräten, wie Diesel oder Benzin, eine gestiegene Nachfrage.

API-Bericht-US-Ölmarkt-Kalenderwoche-43-211020 // Alle Angaben ohne Gewähr

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 42,77 US-Dollar. Am Dienstag betrug der Preis 42,46 US-Dollar.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 338,00 US-Dollar. Am Dienstag lag der Preis bei 335,50 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 21.10.2020 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Felix Schmidt – Autor

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