Heizöl News: Abwärtstrend hält an – Ölpreise suchen Orientierung

22. April 2021, Sefana Boucherit

Der Heizoelpreis ist guenstiger

Mit nur wenigen handfesten Impulsen wie eher enttäuschenden DOE-Daten zu den US-Beständen gab sich der Markt gestern seiner generell pessimistischen Stimmung hin. Die Ölpreise sinken, auch wenn die Abwärtskorrektur überschaubar bleibt.

 

Heizölpreis heute - Was kostet Heizöl heute?

  • Heizölpreis bei 65,35 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 65,35 Cent pro Liter Heizöl. Am Mittwoch lag der Heizölpreis bei 65,99 Cent pro Liter Heizöl.

 

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • DOE-Bericht: Bestandsaufbauten bringen Markt kaum aus der Ruhe
  • Pandemiebekämpfung: USA sprechen erweiterte Reisewarnungen aus
  • Hohe Quotentreue der OPEC+ im März
  • Brent bei 65,04 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 516,75 US-Dollar 
  • Euro bei 1,2031 US-Dollar


Einflussfaktoren auf den Ölpreis

Chinesische Rohölimporte im März höher als im Vorjahr
Steigende Rohölnachfrage für das zweite Halbjahr prognostiziert
CoVid: Hohe Infektionszahlen in vielen Ländern, Reisewarnungen der USA
OPEC+ beschließt Steigerung der Ölproduktion ab Mai

 

Wie werden sich die Ölpreise heute entwickeln?

Der Markt bleibt weiterhin in Katerstimmung. Zwar zeichnen sich in Ländern mit hohen Impfquoten und einem wieder anlaufenden öffentlichen Leben Nachfragesteigerungen ab. Gleichzeitig nehmen die Infektionen in Ländern wie Indien stetig und alarmierend zu. Auch neue Virusmutationen steigern die Sorgen.  Die USA haben Reisewarnungen unter anderem für Deutschland und Frankreich ausgegeben, was vor allem als Signal dafür gesehen werden muss, dass die Welt in der Pandemiebekämpfung zweigeteilt ist. Das Problem dabei: Solange nicht alle Länder einen vernünftigen Status bei Impfung und Eindämmung erreicht haben, ist von einem optimistischeren Blick in die Zukunft vorerst nicht zu sprechen.

Die DOE-Daten zu den US-Beständen fielen in dieser Woche enttäuschend aus. Doch die Bestandsaufbauten bei Rohöl und Benzin wurden in der Wahrnehmung zumindest von der positiven Nachfrageentwicklung bei Benzin abgefedert. Demzufolge hatte der DOE-Bericht nur eine verhaltene Wirkung.

Generell pflanzte sich gestern der Abwärtstrend der Ölpreise fort – und wird es wohl auch heute vorerst tun. Einige positive Signale aus den Vorgesprächen zum Atomabkommen zwischen den USA und Iran sowie die Bestätigung, dass das OPEC+Treffen im April entgegen anderslautender Gerüchte doch stattfindet, können den Trend auffangen, aber in der aktuellen Lage nicht umdrehen. So ergibt sich fast eine Balance, die im Tagesverlauf immer mal wieder in die eine oder andere Richtung ausschlagen könnte. Denn Unsicherheit ist stets ein Grund für eine erhöhte Volatilität.


Der Ausblick für den Heizölpreis

Trotz Abwärtstendenz hält sich der Euro tapfer über der 1,20-Dollarmarke und gibt damit den Preisnachlässen bei Rohöl noch etwas mehr Schwung. Das liefert die perfekte Gelegenheit für Heizölkäufer, den Tank kostengünstig aufzufüllen.

 

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 22.04.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

 

 

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Wussten Sie, dass das Klimapaket der Bundesregierung den Betrieb von Ölheizungen nach 2026 nicht kategorisch ausschließt? Bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden. Bei einer Modernisierung der Heizungsanlage kann wieder eine Ölheizung eingebaut werden, sofern sie mit regenerativen Technologien, wie Solarthermie oder Photovoltaik, ergänzt wird. Gleiches gilt für Neubauten! Ist die Integration dieser Technologien nicht wirtschaftlich, kann eine Ölheizung wie bisher weiter betrieben oder neu installiert werden.

Sefana Boucherit – Autorin

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